Ober Mossau B-1600x800
Team B-1600x800
Güttersbach 1B-1600x800
Wassermeister-1600x800
Angelteich-1600x800
Staumauer B-1600x800
FeuerwehrB-1600x800
Güttersbach 2B-1600x800
Kindergarten B-1600x800
Hüttenthal-1600x800
Hiltersklingen 1B-1600x800
Unter-Mossau-1600x800
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OberMossau800x800
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Gemeindevertretung Mossautal hat am 2. März 2026 eine Resolution zur Sicherung unserer kommunalen Handlungsfähigkeit und einer fairen Finanzausstattung beschlossen. Diese Resolution finden Sie in dieser Ausgabe des Amtsblattes vollständig abgedruckt.

Hintergrund ist die zunehmend schwierige finanzielle Situation vieler Kommunen – auch unserer eigenen. Wir stehen vor erheblichen strukturellen Herausforderungen. Rund 95 Prozent unserer Ausgaben entfallen auf gesetzlich vorgeschriebene Pflichtaufgaben. Gleichzeitig steigen die Umlagen an den Kreis deutlich an, während die Zuweisungen des Landes sinken. Allein für das Jahr 2026 bedeutet dies für Mossautal eine zusätzliche Belastung von über einer halben Million Euro.

Diese Entwicklung schränkt unseren finanziellen Spielraum erheblich ein und erschwert es, wichtige Aufgaben der Daseinsvorsorge zuverlässig zu erfüllen – von der Kinderbetreuung über die Feuerwehr bis hin zur Infrastruktur unserer Straßen, Wasser- und Abwassersysteme.

Mit der Resolution möchten wir gegenüber Land, Bund und Kreis deutlich machen, dass eine faire und verlässliche Finanzausstattung notwendig ist, um unsere Gemeinde auch künftig handlungsfähig zu halten. Mossautal steht zu einer soliden Haushaltsführung, doch dafür brauchen wir Rahmenbedingungen, die den tatsächlichen Anforderungen gerecht werden.

Ich möchte Sie herzlich einladen, sich mit den Inhalten der Resolution vertraut zu machen. Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis sind wichtige Bausteine für eine starke kommunale Gemeinschaft.

Mossautal, den 08.04.2026

 

Ihr

Andreas Mutschke

Bürgermeister der Gemeinde Mossautal

Wichtige Information zum Glasfaserausbau in Hiltersklingen und Ober-Mossau

Verehrte Anwohnerinnen,

verehrte Anwohner,

der geförderte Glasfaserausbau in 64756 Mossautal, Ortsteil Hiltersklingen beginnt am 20.04.2026 in den folgenden Straßen:

Erbacher Straße

Lindelstraße

(geschätzte Ausbauzeit der beiden Straßen ca. 5 Wochen)

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ist es leider nur unter einer Vollsperrung für den PKW/LKW Verkehr im jeweiligen Bauabschnitt möglich, die
Kabelverlegearbeiten durchzuführen.

Über die jeweiligen betroffenen Bau-Abschnitte werden wir Sie rechtzeitig über Infoflyer informieren. 

Unsere täglichen Bauzeiten sind von 8.00 – 18.00 Uhr – während diesem Zeitraum sind die jeweiligen Bauabschnitte von der Vollsperrung betroffen. Außerhalb dieser Zeiten sind die Straßen für den PKW/LKW Verkehr befahrbar.   

Verehrte Anwohnerinnen,

verehrte Anwohner,

der geförderte Glasfaserausbau in 64756 Mossautal, im Ortsteil Ober- Mossau geht  am 13.04.2026 in folgenden Straßen weiter:

Hauptstraße 115a-120

Ortstraße 1– 25

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ist es leider nur unter einer Vollsperrung für den PKW/LKW Verkehr im jeweiligen Bauabschnitt möglich, die
Kabelverlegearbeiten durchzuführen.

Über die jeweiligen betroffenen Bau-Abschnitte werden wir Sie rechtzeitig über Infoflyer informieren.

Unsere täglichen Bauzeiten sind von 08.00 – 18.00 Uhr – während diesem Zeitraum sind die jeweiligen Bauabschnitte von der Vollsperrung betroffen. Außerhalb dieser Zeiten sind die Straßen für den PKW/LKW Verkehr befahrbar.   

Wir bitten Sie uns wichtige Termine im Vorfeld mitzuteilen (z.B. Arzttermin/ avisierte Lieferungen)   

Die Entsorgungsbetriebe (z.B. Müllabfuhr etc.) sind entsprechend informiert und werden versuchen außerhalb unserer Bauzeiten die Entsorgung durchzuführen. Sollte dies nicht möglich sein, werden wir zentrale Müllsammelplätze einrichten und durch unsere Bautrupps den Hin- und Rücktransport zu diesen Plätzen sicherstellen.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung bei diesem für Güttersbach so wichtigen Infrastrukturprojekt.

Glasfaserausbau

 

Eröffnung der Badesaison im Freibad Güttersbach

Am 10. Mai 2026 wurde im Freibad Güttersbach die diesjährige Badesaison eröffnet. Das Bad präsentiert sich in einem hervorragenden Zustand – ein Ergebnis intensiver Arbeit in den vergangenen Wochen und Monaten.

Mein herzlicher Dank gilt dem Betreiberpaar Timo und Tamara Münch sowie engagierten Unterstützern, die mit großem Engagement die gesamte Technik, die Außenanlage, den Kioskbereich sowie die Wasserbecken instandgesetzt und für den Saisonstart vorbereitet haben. Ebenso danke ich den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie unserem Bauhof, die die fristgerechte Aufstellung des rückwärtigen Sicherungszaunes ermöglicht haben. Die noch ausstehenden Restarbeiten werden zeitnah abgeschlossen – dies gilt auch für die weiterführenden Maßnahmen am angrenzenden Spielplatz.

Die Eröffnung fand im Beisein der ausscheidenden Ortsbeirätin Tanja Thomasberger sowie des designierten Ortsbeirats Rolf Christmann statt. Gleich im Anschluss an die kurze Eröffnungsfeier nutzten bereits die ersten Badegäste das erfrischende Wasser – bei angenehmen 21 Grad Wassertemperatur.

Die Spendenaktion für die neue Kinderrutsche läuft weiterhin. Ich freue mich über jede Unterstützung aus der Bevölkerung und werde mich persönlich mit einem Beitrag in Höhe von 10 % des gesamten Spendenaufkommens beteiligen.

Unsere Bankverbindung:       Sparkasse Odenwaldkreis

IBAN: DE46 5085 1952 0000 0020 06

BIC: HELADEF1ERB

Verwendungszweck: Wasserrutsche Freibad

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern eine sonnige Badesaison und viele schöne Stunden in unserem Freibad.

Ihr

Andreas Mutschke
Bürgermeister der Gemeinde Mossautal

 

MODUL 1 – Die finanzielle Ausgangslage Mossautals

Eine umfassende, faktenbasierte Bestandsaufnahme

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Analyse des Hessischen Rechnungshofs bietet einen tiefen Einblick in die finanzielle Situation unserer Gemeinde. Sie zeigt nicht nur einzelne Zahlen, sondern offenbart strukturelle Entwicklungen, die sich über viele Jahre hinweg aufgebaut haben. Dieses Modul stellt Ihnen diese Ausgangslage ausführlich dar – zusammenhängend, verständlich und ausschließlich auf Grundlage der vorliegenden Daten.

Die Untersuchung beginnt mit einer Feststellung, die für die gesamte Betrachtung zentral ist:

Mossautal verfügt seit Jahren über keine finanzielle Ergebnisrücklage. Das bedeutet, dass die Gemeinde keinerlei Reserven besitzt, um unvorhergesehene Entwicklungen abzufedern. In der Praxis heißt das: Jede ungeplante Ausgabe – sei es ein technischer Defekt, eine gesetzliche Änderung oder eine notwendige Reparatur – muss unmittelbar aus dem laufenden Haushalt finanziert werden. Ein Haushalt ohne Puffer ist anfällig, und diese Anfälligkeit verstärkt sich, wenn gleichzeitig ein erheblicher Verlustvortrag besteht.

Zum 31. Dezember 2024 beläuft sich dieser Verlustvortrag auf rund 1,5 Millionen Euro. Dieser Betrag ist nicht das Ergebnis eines einzelnen Jahres, sondern Ausdruck einer längerfristigen Entwicklung, in der die Ausgaben regelmäßig höher waren als die Einnahmen. Der Rechnungshof spricht in diesem Zusammenhang von einer anhaltenden strukturellen Unterdeckung.

Das bedeutet: Die Gemeinde lebt seit Jahren über ihre finanziellen Möglichkeiten, ohne dass gegengesteuert wurde.

Für das Jahr 2025 liegen zwar noch keine endgültigen Zahlen vor, doch die vorläufigen Daten lassen bereits erkennen, dass auch dieses Jahr mit einem negativen Ergebnis abschließen wird. Parallel dazu besteht in der Verwaltung ein über viele Jahre angewachsener Überstundenanspruch. Dieser ist nicht nur ein Hinweis auf die hohe Belastung der Beschäftigten, sondern hat auch finanzielle Folgen, weil Überstunden entweder ausgeglichen oder vergütet werden müssen. Zusammengenommen führen diese Faktoren dazu, dass der Verlustvortrag zum Ende des Jahres 2025 voraussichtlich über zwei Millionen Euro betragen wird. Damit verschärft sich die finanzielle Lage weiter – und zwar unabhängig von einzelnen Projekten oder kurzfristigen Entwicklungen.

Ein weiterer zentraler Befund betrifft das ordentliche Ergebnis, also die Frage, ob Mossautal seine laufenden Ausgaben mit seinen laufenden Einnahmen decken kann. Die Analyse zeigt eindeutig, dass dies seit Jahren nicht der Fall ist.

Die Gemeinde erwirtschaftet im laufenden Betrieb regelmäßig ein Defizit. Besonders deutlich wird dies, wenn man die Plan‑ und Ist‑Zahlen der vergangenen Jahre vergleicht. In mehreren Jahren lagen die tatsächlichen Ergebnisse deutlich unter den Planwerten.

Der Rechnungshof weist darauf hin, dass solche Abweichungen ein Hinweis auf eine zu optimistische Haushaltsplanung sind. Ein dauerhaft negatives ordentliches Ergebnis bedeutet, dass die Gemeinde Jahr für Jahr neue Fehlbeträge erzeugt, die den Verlustvortrag weiter erhöhen und den finanziellen Handlungsspielraum einschränken.

Neben diesen finanziellen Kennzahlen spielt die Struktur der Gemeinde eine entscheidende Rolle. Mossautal ist flächenmäßig groß, verfügt über mehrere Ortsteile und hat eine vergleichsweise geringe Einwohnerzahl. Der Rechnungshof beschreibt dies mit einem Siedlungsindex von 0,9366, der Mossautal als „zersiedelt“ einordnet. Diese Struktur führt zu hohen Pro-Kopf-Kosten, weil Infrastruktur unabhängig von der Zahl der Nutzer vorgehalten werden muss. Straßen, Wege, Gebäude, Feuerwehrstandorte, Wasser‑ und Abwasserleitungen – all diese Einrichtungen verursachen laufende Kosten, die nicht proportional zur Einwohnerzahl sinken. Sie müssen betrieben, gewartet und instand gehalten werden, egal ob sie von vielen oder wenigen Menschen genutzt werden.

Diese strukturelle Besonderheit ist eine geografische Realität, die erhebliche finanzielle Konsequenzen hat. Hinzu kommt die demografische Entwicklung. Die Analyse zeigt, dass die Zahl der Kinder und Jugendlichen abnimmt, während die Zahl der älteren Menschen steigt. Diese Verschiebung wirkt sich unmittelbar auf die Einnahmen aus, insbesondere auf den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an Infrastruktur und Dienstleistungen. Ältere Bevölkerungsgruppen benötigen andere Angebote als jüngere, und diese Veränderungen müssen in der Haushaltsplanung berücksichtigt werden. Die demografische Entwicklung ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein langfristiger Faktor, der die finanzielle Situation der Gemeinde nachhaltig beeinflusst.

Ein weiterer Punkt, den der Rechnungshof deutlich anspricht, betrifft die Investitionen der vergangenen Jahre. Investitionen sind grundsätzlich notwendig, um Infrastruktur zu erhalten und weiterzuentwickeln. Doch jede Investition hat Folgekosten, die dauerhaft im Haushalt berücksichtigt werden müssen. Dazu gehören Wartung, Energie, Instandhaltung, Abschreibungen und Personalaufwand. Die Analyse zeigt, dass diese Folgekosten in der Vergangenheit nicht immer vollständig oder realistisch eingeplant wurden. Der Rechnungshof mahnt ausdrücklich, dass Folgekosten künftig konsequent berechnet und kommuniziert werden müssen. Wenn Folgekosten nicht berücksichtigt werden, entsteht automatisch ein strukturelles Defizit, das sich über die Jahre verstärkt.

Besonders deutlich wird die strukturelle Unterfinanzierung jedoch an einem Punkt, der in vielen Kommunen eine Rolle spielt, in Mossautal aber besonders ausgeprägt ist: den Satzungen und Gebührenordnungen. In mehreren Bereichen wurden notwendige Anpassungen über viele Jahre hinweg nicht vorgenommen. Gebühren wurden nicht regelmäßig überprüft, nicht an gestiegene Kosten angepasst und nicht einmal um die allgemeine Inflation bereinigt.

Das bedeutet, dass Leistungen erbracht wurden, deren tatsächliche Kosten nicht gedeckt waren. Die Gemeinde hat Einnahmen verloren, die ihr rechtlich zustehen, und die Kostensteigerungen der letzten Jahre wurden vollständig vom Haushalt getragen.

Der Rechnungshof weist darauf hin, dass solche Versäumnisse über die Zeit zu erheblichen strukturellen Defiziten führen können.

Genau das ist in Mossautal geschehen.

Wenn man all diese Faktoren zusammennimmt – den fehlenden finanziellen Puffer, den wachsenden Verlustvortrag, das dauerhaft negative ordentliche Ergebnis, die hohen          Infrastrukturkosten aufgrund der Gemeindestruktur, die demografischen Veränderungen, die unzureichend berücksichtigten Folgekosten von Investitionen und die über Jahre nicht angepassten Gebühren –, ergibt sich ein klares Bild der Ausgangslage.

Es ist ein Bild, das nicht von einem einzelnen Problem geprägt ist, sondern von einer Vielzahl ineinandergreifender Entwicklungen, die sich über Jahre aufgebaut haben und nun gemeinsam wirken.

Im nächsten Modul werden wir uns damit beschäftigen, wie diese Situation entstanden ist. Wir werden die Entwicklungen der vergangenen Jahre nachvollziehen und die Faktoren betrachten, die zu der heutigen Lage geführt haben.

Ihr

Andreas Mutschke
Bürgermeister der Gemeinde Mossautal

 

 

MODUL 2 – Wie es zu der heutigen Situation kam

Die strukturellen Ursachen der finanziellen Lage Mossautals

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

um die heutige finanzielle Situation Mossautals zu verstehen, genügt es nicht, die aktuellen Zahlen zu betrachten. Entscheidend ist die Frage, wie sich diese Lage über viele Jahre hinweg entwickeln konnte. Die Analyse des Hessischen Rechnungshofs zeigt deutlich, dass es nicht ein einzelner Auslöser war, sondern ein Zusammenspiel verschiedener Entwicklungen, Entscheidungen und unterlassener Maßnahmen, die sich über einen langen Zeitraum gegenseitig verstärkt haben. Dieses Modul beschreibt diese Ursachen ausführlich und nachvollziehbar.

Ein wesentlicher Faktor ist die kontinuierliche Übernahme neuer Aufgaben durch die Verwaltung, ohne dass gleichzeitig zusätzliche Ressourcen bereitgestellt wurden. In den vergangenen Jahren haben Bund und Land zahlreiche neue Anforderungen an die Kommunen übertragen – von Dokumentationspflichten über Datenschutz bis hin zu erweiterten Aufgaben in der Kinderbetreuung, Gefahrenabwehr und Daseinsvorsorge. Diese Aufgaben mussten erfüllt werden, unabhängig davon, ob die personellen und finanziellen Voraussetzungen dafür geschaffen wurden. In Mossautal führte dies dazu, dass die Verwaltung über Jahre hinweg an der Belastungsgrenze arbeitete. Der stetig wachsende Überstundenberg ist ein sichtbares Zeichen dafür. Gleichzeitig bedeutet jede neue Aufgabe auch neue Kosten – für Personal, Technik, Fortbildung oder Infrastruktur. Diese Kosten wurden jedoch nicht vollständig kompensiert.

Parallel dazu sind in den vergangenen Jahren die Pflichtabgaben an den Kreis und an das Land deutlich gestiegen. Besonders die Schulumlage und die Kreisumlage haben sich dynamisch entwickelt. Diese Umlagen sind gesetzlich vorgeschrieben und steigen automatisch mit den Ausgaben des Kreises, unabhängig davon, wie sich die Einnahmen der Gemeinde entwickeln. Für Mossautal bedeutet das: Ein erheblicher Teil der Einnahmen fließt direkt an den Kreis ab, bevor die Gemeinde überhaupt über eigene Gestaltungsspielräume verfügen kann. Diese Entwicklung hat den finanziellen Druck Jahr für Jahr erhöht.

Hinzu kommt ein weiterer struktureller Faktor, der in der öffentlichen Wahrnehmung oft unterschätzt wird: das kommunale Steueraufkommen. Mossautal verfügt über eine solide, aber begrenzte Steuerbasis. Die Gemeinde hat keine großen Gewerbesteuerzahler, die für stabile und hohe Einnahmen sorgen könnten. Die Gewerbestruktur ist kleinteilig, viele Betriebe sind familiengeführt, saisonal geprägt oder im Dienstleistungsbereich tätig. Das ist ein wichtiger Teil unserer Identität, führt aber dazu, dass die Gewerbesteuer als Einnahmequelle nur begrenzt wächst. Gleichzeitig ist die Grundsteuer – die wichtigste kommunale Einnahmequelle – über viele Jahre hinweg nicht angepasst worden, obwohl die Kosten für Infrastruktur, Energie und Personal deutlich gestiegen sind. Diese Zurückhaltung war gut gemeint, um die Bevölkerung zu entlasten, hat aber langfristig dazu geführt, dass die Einnahmen nicht mit den Ausgaben Schritt halten konnten. Der Rechnungshof weist darauf hin, dass Gemeinden mit einer solchen Struktur besonders anfällig für finanzielle Schieflagen sind, wenn sie notwendige Anpassungen über längere Zeit unterlassen.

Ein weiterer zentraler Grund für die heutige Situation ist die bewusste Schonung der Bevölkerung durch ausbleibende Gebühren‑ und Satzungsanpassungen. Über viele Jahre hinweg wurden Gebühren nicht an die tatsächlichen Kosten angepasst. In manchen Bereichen wurden sie überhaupt nicht überprüft, in anderen trotz steigender Kosten unverändert gelassen. Selbst ein einfacher Inflationsausgleich fand häufig nicht statt. Diese Entscheidungen sollten die Bürgerinnen und Bürger entlasten, hatten jedoch langfristig erhebliche finanzielle Folgen. Denn wenn Gebühren nicht angepasst werden, trägt die Gemeinde die Differenz zwischen tatsächlichen Kosten und Einnahmen vollständig selbst. Über Jahre hinweg entsteht so ein strukturelles Defizit, das sich schleichend, aber stetig vergrößert.

Hinzu kommt, dass in der Vergangenheit notwendige Investitionen in die kommunale Infrastruktur verschoben oder nur teilweise umgesetzt wurden. Besonders deutlich zeigt sich dies im Bereich der Trink‑ und Abwasserinfrastruktur. Leitungen, Pumpwerke, technische Anlagen und Speicher haben eine begrenzte Lebensdauer. Wenn notwendige Erneuerungen oder Sanierungen über Jahre hinweg nicht vorgenommen werden, entsteht ein Wartungsstau, der sich irgendwann nicht mehr ignorieren lässt. Die Folge sind plötzlich notwendige, oft sehr kostspielige Maßnahmen, die dann unter Zeitdruck umgesetzt werden müssen. Der Rechnungshof weist darauf hin, dass Mossautal in diesem Bereich einen erheblichen Investitionsbedarf hat, der sich über Jahre aufgebaut hat.

Ein ähnliches Bild zeigt sich im Bereich der Energieversorgung öffentlicher Gebäude. Während viele Kommunen in den vergangenen Jahren verstärkt in erneuerbare Energien, energetische Sanierungen und moderne Heiztechnik investiert haben, wurden solche Maßnahmen in Mossautal nur vereinzelt umgesetzt. Das bedeutet, dass viele Gebäude heute noch mit älteren, energieintensiven Systemen betrieben werden. Die Folge sind hohe laufende Energiekosten, die durch frühzeitige Investitionen deutlich geringer ausfallen könnten. Der Rechnungshof weist darauf hin, dass fehlende Investitionen in erneuerbare Energien nicht nur ökologische, sondern auch erhebliche finanzielle Nachteile mit sich bringen.

Ein weiterer Grund für die heutige Situation liegt in der Verschiebung notwendiger Instandhaltungsmaßnahmen. Wenn Haushalte knapp sind, werden häufig zuerst jene Ausgaben zurückgestellt, die nicht unmittelbar zwingend erscheinen – etwa Wartungen, kleinere Reparaturen oder vorbeugende Maßnahmen. Doch genau diese Zurückhaltung führt langfristig zu höheren Kosten. Ein Dach, das nicht rechtzeitig repariert wird, muss später komplett erneuert werden. Eine Straße, deren Schäden nicht frühzeitig ausgebessert werden, muss später grundhaft saniert werden. Der Rechnungshof beschreibt diese Entwicklung als „Kumulation unterlassener Erhaltungsmaßnahmen“, die sich über Jahre hinweg zu erheblichen finanziellen Belastungen aufbauen kann.

Auch die Preis‑ und Kostenentwicklung der letzten Jahre hat die Situation verschärft. Energie, Baumaterialien, Dienstleistungen und Personal sind deutlich teurer geworden. Viele dieser Kostensteigerungen konnten nicht durch Mehreinnahmen ausgeglichen werden, weil Gebühren nicht angepasst wurden und weil das Steueraufkommen nicht im gleichen Maße gestiegen ist. Die Gemeinde musste daher immer größere Teile dieser Kostensteigerungen selbst tragen.

Schließlich hat auch die personelle Situation der Verwaltung eine Rolle gespielt. Über Jahre hinweg war die Verwaltung unterbesetzt oder durch zusätzliche Aufgaben überlastet. Dies führte nicht nur zu einem hohen Überstundenaufbau, sondern auch dazu, dass strategische Aufgaben – wie die regelmäßige Überprüfung von Satzungen, die Aktualisierung von Gebührenkalkulationen oder die langfristige Investitionsplanung – nicht mit der notwendigen Konsequenz verfolgt werden konnten. Der Rechnungshof weist darauf hin, dass eine dauerhaft überlastete Verwaltung strukturelle Probleme nicht lösen kann, sondern dass sich diese Probleme unter solchen Bedingungen eher verfestigen.

Wenn man all diese Faktoren zusammennimmt, ergibt sich ein klares Bild: Die heutige finanzielle Situation Mossautals ist das Ergebnis vieler kleiner und großer Entwicklungen, die sich über Jahre hinweg gegenseitig verstärkt haben. Es war nicht eine einzelne Entscheidung, die zu dieser Lage geführt hat, sondern ein Zusammenspiel aus steigenden Pflichtabgaben, unterlassenen Gebührenanpassungen, verschobenen Investitionen, fehlenden energetischen Modernisierungen, zusätzlichen Aufgaben, personellen Engpässen, begrenztem Steueraufkommen und langfristigen Kostensteigerungen.

Im nächsten Modul werden wir uns damit beschäftigen, welche Folgen es hätte, wenn wir auf diese Entwicklungen nicht reagieren würden.

Ihr
Andreas Mutschke
Bürgermeister der Gemeinde Mossautal

 

Starker Schutz für Fahrräder – Polizei bietet erfolgreiche Codieraktion am Rathaus an

Am 07.05.2026 haben PHK`in Carina Oberle und PHK Andreas Krieg von der Polizeidirektion Odenwald am Mossautaler Rathaus für rund zwei Stunden ein Angebot zur Fahrradcodierung durchgeführt. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihr Fahrrad professionell markieren und registrieren zu lassen. Die große Resonanz zeigt, wie wichtig der Bevölkerung ein wirksamer Schutz vor Diebstahl ist.

Die Fahrradcodierung ist eine bewährte kriminalpräventive Maßnahme der Polizei. Dabei wird ein individueller Eigentümer-Code – bestehend aus einer Kombination aus Wohnortkennzahl, Straße und Hausnummer – dauerhaft am Fahrrad angebracht. Diese Kennzeichnung macht das Rad eindeutig identifizierbar und erschwert Dieben den Weiterverkauf erheblich. Gleichzeitig erhöht sie die Chance, ein gestohlenes Fahrrad wieder an die rechtmäßige Besitzerin oder den Besitzer zurückzugeben. Ergänzend wird der Code in polizeiliche Systeme aufgenommen, sodass im Fall eines Diebstahls eine schnelle Zuordnung möglich ist.

Ich möchte mich im Namen der Gemeinde herzlich bei Frau Oberle und Herrn Krieg bedanken. Mit ihrem Engagement, ihrer Fachkenntnis und ihrer freundlichen Art haben sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in unserer Gemeinde geleistet. Ebenso danke ich allen Bürgerinnen und Bürgern, die das Angebot genutzt haben und damit aktiv zur Diebstahlprävention beitragen.

Für alle, die den Termin verpasst haben, wird es weitere Folgetermine geben. Die Polizei wird rechtzeitig über neue Möglichkeiten zur Codierung informieren. Wir freuen uns, wenn auch diese Termine wieder auf großes Interesse stoßen.

Ihr

Andreas Mutschke

Bürgermeister der Gemeinde Mossautal

 

Einführung der neuen Mossautal‑Dorf‑App – ein weiterer Schritt zu moderner Gemeindekommunikation

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit großer Freude möchte ich Sie heute über ein neues Informationsangebot unserer Gemeinde informieren: die Mossautal‑Dorf‑App. Der Linus‑Verlag, der seit vielen Jahren unser Amtsblatt druckt, hat uns diese App zur Verfügung gestellt. Für diese Unterstützung bedanken wir uns ausdrücklich.

Die Mossautal-Dorf-App steht ab dem 1. Mai 2026 zur Verfügung

Die neue Dorf‑App ist keine Ablösung unseres Amtsblattes oder unserer Homepage. Beide bleiben weiterhin zentrale Informationsquellen der Gemeinde. Die App ist vielmehr als moderne Ergänzung gedacht, die uns ermöglicht, Sie schneller, aktueller und flexibler zu erreichen – gerade dann, wenn Informationen kurzfristig bereitgestellt werden müssen oder sich Sachverhalte rasch ändern.

In den vergangenen Wochen hat unser Gemeindeteam intensiv daran gearbeitet, die App mit ersten Inhalten zu füllen und die wichtigsten Funktionen einzurichten. Besonders engagiert waren dabei unsere Mitarbeiterinnen Luzie Lipka und Hanna Trumpfheller, die künftig auch die inhaltliche Betreuung übernehmen. Trotz dieser Vorarbeit befinden wir uns weiterhin in einer Test- und Einführungsphase, in der wir Abläufe optimieren und Erfahrungen sammeln.

Es kann daher vorkommen, dass zu Beginn noch nicht alles reibungslos funktioniert. Wir bitten Sie hierfür um Verständnis. Gleichzeitig sind wir dankbar für konstruktive Rückmeldungen, die uns helfen, die App weiter zu verbessern und möglichst nutzerfreundlich zu gestalten.

Nachfolgend eine kurze Handlungsanweisung:

1.Scannen Sie den untenstehenden QR-Code mit Ihrem Handy (Kamera)

2.Laden Sie die dann erscheinende App auf Ihr Handy

3.Geben Sie unseren Gemeindenamen in das Textfeld ein: Mossautal

Uns ist bewusst, dass der Umgang mit digitalen Medien nicht für alle selbstverständlich ist. Deshalb möchten wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich die App in Ruhe erklären zu lassen. Unsere Mitarbeiterinnen Luzie Lipka und Hanna Trumpfheller bieten hierzu Informations- und Einführungstermine an, bei denen Sie die wichtigsten Funktionen kennenlernen und Ihre Fragen stellen können:

 

Dienstag, 5. Mai 2026, 10.00 Uhr – 12.00 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Güttersbach

Donnerstag, 7. Mai 2026, 10.00 Uhr – 12.00 Uhr, Jugendhaus Hiltersklingen

Dienstag, 12. Mai 2026, 10.00 Uhr – 12.00 Uhr, Rathaus Unter-Mossau

Termine für Hüttenthal und Ober-Mossau werden zeitnah folgen und bekanntgegeben.

 

Ich lade Sie herzlich ein, dieses neue Angebot auszuprobieren. Die Dorf‑App soll dazu beitragen, Informationen schneller zu Ihnen zu bringen, die Kommunikation in unserer Gemeinde zu stärken und das Miteinander in Mossautal weiter zu fördern.

Ihr

Andreas Mutschke

Bürgermeister der Gemeinde Mossautal

 

 

Mossautal macht seine Finanzen transparent

Eine Informationsreihe für alle Bürgerinnen und Bürger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

seit meinem Amtsantritt im Dezember habe ich mir ein umfassendes Bild von der finanziellen Lage unserer Gemeinde verschafft. Dazu gehörte auch ein ausführliches Beratungsgespräch beim Hessischen Rechnungshof, an dem Vertreterinnen und Vertreter unserer Gremien teilgenommen haben. Die dort vorgestellten Ergebnisse waren klar, deutlich und ehrlich – und genau so möchte ich sie Ihnen in den kommenden Wochen weitergeben.

Finanzen sind kein abstraktes Thema. Sie betreffen alles, was unser tägliches Leben in Mossautal ausmacht: unsere Straßen und Wege, die Feuerwehr, die Dorfgemeinschaftshäuser, die Vereine, die Kinderbetreuung, die Wasserversorgung und vieles mehr. Wenn die Finanzen nicht stimmen, geraten all diese Bereiche unter Druck. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns der Realität stellen – nicht aus Angst, sondern aus Verantwortung.

In den vergangenen Monaten habe ich viele Gespräche geführt, Unterlagen studiert und Rückmeldungen aus der Bürgerschaft aufgenommen. Dabei wurde mir bewusst, wie groß der Wunsch nach Klarheit ist. Viele Menschen fragen sich: „Wie steht Mossautal eigentlich da?“, „Was bedeutet das für uns?“ und „Was kommt auf uns zu?“ Diese Fragen verdienen ehrliche Antworten – und genau deshalb starten wir diese Informationsreihe.

Die finanzielle Situation Mossautals ist nicht das Ergebnis eines einzelnen Ereignisses, sondern das Zusammenspiel vieler Faktoren: steigende Kosten, veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen, notwendige Investitionen, demografische Entwicklungen und strukturelle Besonderheiten unserer Gemeinde. Mossautal ist flächenmäßig groß, hat mehrere Ortsteile und eine vergleichsweise geringe Einwohnerzahl. Das bedeutet: Wir müssen viel Infrastruktur für relativ wenige Menschen vorhalten. Das ist teuer – und es ist eine Herausforderung, die wir nicht ignorieren können.

Gleichzeitig zeigt die Analyse des Rechnungshofs, dass wir nicht nur Altlasten aus den Vorjahren tragen, sondern dass sich diese Entwicklung auch im laufenden Haushaltsjahr fortsetzt. Der Verlustvortrag zum 31. Dezember 2024 beträgt rund 1,5 Millionen Euro. Der Jahresabschluss 2025 befindet sich derzeit in der Erstellung, doch schon jetzt ist absehbar, dass auch jenes Jahr mit einem negativen Ergebnis abschließen wird. Hinzu kommt ein über viele Jahre aufgebauter, nicht unerheblicher Überstundenanspruch unserer Beschäftigten, der ebenfalls finanzielle Auswirkungen hat. Dies zusammengenommen führt dazu, dass der Verlustvortrag zum Ende des Jahres 2025 voraussichtlich über zwei Millionen Euro betragen wird. Diese Zahlen sind nicht angenehm, aber sie sind die Realität – und sie machen deutlich, warum wir uns jetzt gemeinsam und offen mit der finanziellen Lage unserer Gemeinde auseinandersetzen müssen.

 

Mir ist wichtig, dass wir diese Situation nicht dramatisieren, aber auch nicht beschönigen. Wir stehen nicht vor einem Abgrund, aber wir stehen an einem Punkt, an dem wir Entscheidungen treffen müssen, damit wir nicht irgendwann dort landen.

Und Entscheidungen können nur dann verantwortungsvoll getroffen werden, wenn alle Beteiligten – Politik, Verwaltung und Bürgerschaft – dieselbe Informationsgrundlage haben.

Genau deshalb starten wir diese fünfteilige Reihe. Wir möchten Ihnen Schritt für Schritt erklären, wie sich die finanzielle Situation unserer Gemeinde darstellt, welche Entwicklungen uns in den letzten Jahren geprägt haben, welche Folgen ein „Weiter so“ hätte, welche Handlungsspielräume wir besitzen und wie wir gemeinsam einen verlässlichen Weg für die kommenden Jahre gestalten können. Dabei geht es nicht darum, Angst zu schüren oder Schuldige zu suchen. Es geht darum, die Grundlage für verantwortungsvolle Entscheidungen zu schaffen – Entscheidungen, die wir als Gemeinde nur gemeinsam treffen können.

In der ersten Ausgabe werden wir uns ausführlich mit der aktuellen Finanzlage beschäftigen. Wir werden erklären, was die Zahlen bedeuten, warum bestimmte Entwicklungen eingetreten sind und welche strukturellen Besonderheiten Mossautal prägen. In der zweiten Ausgabe blicken wir zurück und zeigen, wie es zu dieser Situation gekommen ist. Die dritte Ausgabe widmet sich der Frage, was passieren würde, wenn wir nichts tun. In der vierten Ausgabe stellen wir die Handlungsmöglichkeiten vor, die wir als Gemeinde überhaupt haben. Und in der fünften Ausgabe erläutern wir, welche Schritte notwendig sein könnten, um Mossautal langfristig handlungsfähig zu halten – und wie wir diese Schritte fair und verantwortungsvoll gestalten wollen.

Diese Reihe soll Ihnen ermöglichen, sich ein eigenes Bild zu machen – verständlich, ohne Fachsprache und ohne Vorfestlegungen. Wir möchten erklären, einordnen und Orientierung geben. Denn Entscheidungen, die unsere Gemeinde betreffen, brauchen Transparenz und Vertrauen. Ich lade Sie herzlich ein, die kommenden Wochen aufmerksam zu verfolgen und sich einzubringen. Ihre Rückmeldungen, Fragen und Anregungen sind ausdrücklich willkommen.

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Mossautal auch in Zukunft eine lebenswerte, starke und handlungsfähige Gemeinde bleibt.

Ihr

Andreas Mutschke
Bürgermeister der Gemeinde Mossautal

 

 

 

Bekanntmachung der Wahlergebnisse

Der Gemeindewahlausschuss hat in seiner Sitzung am 25.03.2026 folgende Wahlergebnisse für die Ortsbeiratswahl und die Gemeindewahl der Gemeinde Mossautal am 15.03.2026 beschlossen, die hiermit bekannt gegeben werden:

 

Sponsorenaufruf – Neue Rutsche für unser Freibad

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Unternehmen und Unterstützer unserer Gemeinde,

unser Freibad ist ein wichtiger Treffpunkt für Jung und Alt – ein Ort der Erholung, Bewegung und Gemeinschaft. Um die Attraktivität weiter zu steigern und besonders unseren Kindern und Familien eine noch größere Freude zu bereiten, plant die Gemeinde die Anschaffung einer neuen Wasserrutsche.

Dieses Projekt möchten wir gerne gemeinsam mit Ihnen verwirklichen.

Daher rufen wir alle Interessierten – Privatpersonen, lokale Unternehmen und Förderer – herzlich dazu auf, sich als Sponsor an der Finanzierung zu beteiligen. Jeder Beitrag, ob groß oder klein, bringt uns unserem Ziel ein Stück näher.

Ihre Unterstützung hilft:

  • die Freizeitqualität in unserer Gemeinde zu verbessern
  • das Freibad langfristig attraktiv zu halten
  • Kindern und Familien ein besonderes Erlebnis zu bieten

Gerne bieten wir Sponsoren auch die Möglichkeit, im Freibad sichtbar erwähnt zu werden (z. B. auf einer Sponsorentafel oder in Veröffentlichungen).

Wenn Sie Interesse haben, dieses Projekt zu unterstützen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme bei der Gemeindeverwaltung.

Gemeinsam können wir etwas Schönes für unsere Gemeinschaft schaffen!

Kontaktdaten:

lipka@mossautal.de 06062/9199-15

trumpfheller@mossautal.de 06062/9199-11

 

Unsere Bankverbindung: Sparkasse Odenwaldkreis

                                         IBAN: DE46 5085 1952 0000 0020 06

                                         BIC: HELADEF1ERB

                                          Verwendungszweck: Wasserrutsche Freibad

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Gemeinde

Mit Bedauern, aber in Verantwortung für unsere Gemeinde

Liebe Seniorinnen und Senioren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den vergangenen Jahren haben wir in unserer Gemeinde Mossautal zweimal jährlich unsere beliebten Seniorenausflüge durchgeführt – einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Diese Fahrten wurden von der Gemeinde finanziert und erfreuten sich stets großer Teilnahme und großer Wertschätzung.

Umso schwerer fällt mir die folgende Mitteilung: Aufgrund der derzeit angespannten Haushaltslage kann die Frühjahrsfahrt in diesem Jahr leider nicht stattfinden.

Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Ich weiß sehr gut, welche Bedeutung diese gemeinsamen Ausflüge für viele von Ihnen haben – als Möglichkeit der Begegnung, des Austauschs und der Abwechslung im Alltag. Gerade deshalb bedaure ich es sehr, dass wir in diesem Frühjahr darauf verzichten müssen.

Gleichzeitig bitte ich um Ihr Verständnis. Wir sind verpflichtet, verantwortungsvoll mit den finanziellen Mitteln unserer Gemeinde umzugehen und Prioritäten zu setzen, die für alle Bürgerinnen und Bürger wichtig sind.

Ich hoffe sehr, dass sich die Situation im Laufe des Jahres entspannt und wir im Herbst wieder gemeinsam unterwegs sein können.

Ihr

Andreas Mutschke

Bürgermeister der Gemeinde Mossautal

mithilfe von GPS ganz leicht Anliegen melden

Stimmt etwas nicht?

 

Die Laterne flackert, es wurde in der Öffentlichkeit Müll abgeladen oder Pflanzenwuchs wächst in den Verkehrsraum!?

Mit dem Mängelmelder können Sie uns ganz einfach Ihre Entdeckungen und Sorgen mitteilen.

Wir werden uns mit Ihrem Anliegen so schnell wie möglich beschäftigen und auch Sie bleiben so ganz einfach auf dem Laufenden.

v.l.n.r Susanne Langguth, Franz Steffl, Dietmar Bareis

Neuer Ansprechpartner zur Rente

Franz Steffl nimmt seine Arbeit als ehrenamtlicher Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund im Odenwaldkreis auf.

Er wird jeweils ab ersten Montag eines Monats, beginnend ab 05.05.2025 in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr Beratungen rund um das Thema Rente im Rathaus in Mossautal anbieten.

Um terminliche Voranmeldung wird gebeten.  

Verbrennen von pflanzlichen Abfällen

Feuer Anmelden – digital!

Sie planen das Verbrennen pflanzlicher Abfälle oder ein gemütliches Lagerfeuer?

Dann können Sie das Verbrennen auch ganz einfach online Anmelden. Natürlich steht Ihnen der reguläre Weg, die Anmeldung über das Formular im Rathaus, auch weiterhin zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung mindestens 36 Stunden zuvor vorliegen sollte.

Hiltersklinger Ulker e.V.

Unser Veranstaltungskalender

 

Bei uns ist ganz schön was los!

Was genau? Das erfahren Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Ihre Veranstaltung ist nicht dabei? Dann schicken uns bitte eine Nachricht.

Kindertagesstätte Unter’m Eulennest

Neue Homepage der Kindertagesstätte

Auch die Kindertagestätte Unter’m Eulennest hat einen neuen Internetauftritt.

Dieser dient künftig als Informationsportal für Eltern und werdende Eltern, die ihre Liebsten wohl behütet wissen möchten.

Marbach Stausee

Mossautal erleben

Sie sind draußen zu Hause? Dann ist Mossautal Ihre Heimat.

Egal ob beim Biken, Reiten, Angeln, Schwimmen, Campen, Wandern oder einfach beim Verweilen auf einer unserer Panorama-Liegen rund um Mossautal kann jeder die Seele baumeln lassen.

Wer den Besuch mit kulinarischen Highlights oder einer Übernachtung abrunden möchte, findet auch hier garantiert das Passende.

Dienstleistungsportal

Was können wir für Sie tun?

Um die Funktionalität unseres Internetauftrittes zu erhöhen und Bürgern sowie Einwohnern den einfachen Kontakt- und Antragsweg zu erleichtern, haben wir sämtliche Dienstleistungen in eine Plattform gepackt und aufbereitet.

Sitzungsdienst

Was gibt es Neues?

Unsere Homepage besitzt natürlich auch weiterhin einen informellen Charakter. Aktuelle Bekanntmachungen und das politische Geschehen werden in neuem Gewand veröffentlicht und effizient dargestellt.

Neue Homepage der Feuerwehr Mossautal

Auch die Feuerwehren der Gemeinde Mossautal haben sich unserem Konzept angeschlossen und laden Sie auf einen Besuch ein.

Das dürfte Sie brennend interessieren.